Energiemanager der Karlschule bilden sich fort: Warum und wann den Schülern dabei die Lichter aufgehen

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Themen wie Energiewende, Klimawandel und Nachhaltigkeit sind nicht nur aktuell in Politik und Kommunalmagazinen, sondern auch im neuen Bildungsplan, der im kommenden Schuljahr in Kraft tritt, nachzulesen. Jedoch bedeutet der heutige Lernbegriff nicht nur das Büffeln von Theorie, nämlich darüber hinaus auch die Verzahnung mit der Praxis und dem fortwährenden Tätigwerden, Eingebundensein und der Verantwortungsübernahme durch die Schüler.

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In diesem Sinne betreut Lehrer Uwe Melzer seit vier Jahren an der Schule die Energiemanager, die in jeder Klasse jährlich ein verantwortungsvolles Aufgabenrepertoire übernehmen.

Kürzlich hatten die Schüler die Möglichkeit, an einer Fortbildung teilzunehmen, bei der sie selbst aktiv werden durften und neuen Input bekamen: Auf einem Fahrrad erzeugten die Schüler Strom durch Muskelkraft, um Energieerzeugung und Verbrauch zu verstehen. Zudem lernten sie, wie Stromverbrauch gemessen werden kann, den verschiedene Geräte im Stand-By-Modus unnötig verbrauchen. Die dort von den Schülern, den Energieexperten selbst erstellten Informationsplakate für ihre Klassen geben zukünftig Tipps und informieren rund um das Thema Energieeinsparung.

Ab der dritten Klasse werden in der Rastatter Schule zwei Energiemanager pro Klasse bestimmt, die ein wachsames Auge auf den Energieverbrauch ihrer Lerngruppe haben. Dabei liegt der Fokus vor allem auf Heizenergie, aber auch Strom und Wasser werden berücksichtigt. An einem kommunalen Energiesparbeteiligungsprojekt nimmt die Schule regelmäßig teil. In den vergangenen Jahren konnte im Rahmen dieses Wettbewerbs viel Geld eingespart werden, das in Form von Projekten, Spielmaterialien oder Aktionen den Schülern wiederum zu Gute kam.

 (Text: U. Melzer und M. Lehn, Foto: U. Melzer)
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