Foto der Waldwanderung der 5. Klassen

Landschulheim der 5. Klassen

Karlschüler schnuppern Schwarzwaldluft - Von Grießbrei und Gruselgeschichten

Am Dienstagmorgen war es endlich so weit: aufgeregte Schülerinnen und Schüler tummeln sich mit viel Gepäck, Schlafsäcken und einer gewaltigen Portion Vorfreude vor dem Bahnhofsgebäude in Rastatt, während eine Lehrkraft die Anwesenheit kontrolliert.

Für die zwei fünften Klassen der Karlschule Rastatt beginnt hier mit Bus und Bahn die Reise ins Landschulheim zur Bernhardushütte am Plättig in 600 Meter Höhe, oberhalb von Baden-Baden. Nach einer zweistündigen Anreise hat Lehrer und Koch Manuel Warth bereits alles für die Ankunft vorbereitet: Ein Ofen wärmt die urige Unterkunft und der Gasherd läuft auf Hochtouren.

Für die drei Tage auf der Selbstversorgerhütte werden zunächst die Ämter verteilt - alle helfen mit: vom Tischdecken, Kochen, Spülen und Putzen. Verschiedene Kennenlernspiele lockern die Runde auf, mindern Berührungsängste und garantieren eine Portion Spaß. Ein ,,Fernsehabend" mit selbstgestaltetem TV-Programm lässt die Schüler am ersten Abend kreativ werden: Eine bunte Mischung aus Gesang, Sketchen über eigens gestaltete Theaterstückchen bietet Unterhaltung der ganz besonderen Art. Am nächsten Tag lernen die Schüler während einer mehrstündigen Wanderung Wissenswertes über die hiesige Flora und Fauna und erhalten eine Einführung in die Gesteinskunde. Die spielerische Walderkundung ist für alle ein Erlebnis. Kooperationsspiele im Freien wie der ,,Tower of Power" erfordern viel Geschick und Koordinationsfähigkeit aller Beteiligten. Ein ganz anderer Leseabend bietet sich den Schülern in schummriger Atmosphäre, während ein Schüler selbst gewählte Gruselgeschichten präsentiert - alle lauschen gespannt.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Ein reichhaltiges Frühstück und Mittagessen mit Spaghetti, Spätzle, Grießbrei und als Krönung einen Geburtstagskuchen für einen Schüler lassen die Kinderaugen strahlen.

Am dritten und letzten Tag polieren alle gemeinsam die Hütte auf Hochglanz: Das Zusammenleben in den drei Tagen lässt sich als Klima besonderer Wertschätzung, Offenheit und Hilfsbereitschaft untereinander beschreiben, was auch die Lehrkräfte Jana Neugebauer und Marisa Lehn betonen.  Bei einer Feedbackrunde im Gruppenraum vor der Abfahrt sind sich alle einig: ,,Wann gehen wir wieder ins Landschulheim?"

(Text: M. Lehn)

Über die Karlschule

Die Karlschule

Wir sind eine Grund- mit Werkrealschule und Ganztagsbetrieb. Seit Februar 2017 ist es sicher: Die Karlschule hat die Genehmigung bekommen und darf ab dem Schuljahr 2017/2018 offiziell mit der neuen Schulform "Gemeinschaftsschule" starten!