Berufswegeplanung

Berufswegeplanung (15)

Sonntag, 25 Februar 2018 13:21

Berufswelt hautnah erleben

Berufswelt hautnah erleben: Unternehmen und Dienstleister der Region informieren am Azubi-Tag an der Karlschule

Das Ziel einer Bildungseinrichtung ist es, den Menschen bestmöglich vorbereitet in die Arbeitswelt zu entlassen. Dieser Leitgedanke bildet den Grundsatz einer langwährenden Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft. Mit diesem Hintergrund konnten die Achtklässler der Karlschule erneut Einblicke in unterschiedlichste Berufssparten erlangen. Unternehmen wie Daimler AG, Maquet Rastatt, Klinikum Mittelbaden, Kinderschule Amalie Struve, Bau Grün AG, Hauraton, TP elektroplan und die Bauunternehmung Reif gaben qualifizierte Einblicke in das Leben der Auszubildenden. Im Rahmen eines Interviews konnten sich die Schüler informieren, wobei keine Frage unbeantwortet blieb. Auszubildende der unterschiedlichsten Firmen antworteten kompetent und berieten individuell. Während der mehrstündigen Veranstaltung stand im Vordergrund, Hemmungen abzubauen und Begeisterung zu entwickeln. Aufgrund des breiten Spektrums an Berufssparten und Fachrichtungen, die der Schülerschaft dargeboten wurden, gelang es, nahezu allen Fähigkeiten und Interessen der Schüler gerecht zu werden. „Die geringe Personenanzahl ist bei der Kleingruppeneinteilung beabsichtigt. Wir möchten jedem die Möglichkeit geben, sich ausführlich und so intensiv wie möglich zu informieren. Man könnte fast von einem familiären Rahmen sprechen“, so Marco Wäldele, Hauptorganisator und Leiter der Berufsbildung an der Karlschule. Die vier Stunden geballter Informationen wurden im Anschluss mit den Klassenlehrern gemeinsam reflektiert.

Bereits in Klasse fünf und sechs beginnt die Berufswegeplanung mit Betriebserkundungen. Zudem sind Einblicke in die Welt außerhalb der Klassenräume Bestandteil von Gemeinschaftsschule. Die Dokumentation der wiederkehrenden Berührung mit der Arbeitswelt, die als Spiralcurriculum fest in das Schulkonzept integriert ist, mündet zukünftig in einem Berufswegeportfolio. Fähigkeiten, Interessen und Qualifikationen, unter anderem auch Teilnahmen an Praktika, werden archiviert, um Begleitung und Unterstützung bei der Berufsfindung bestmöglich zu dokumentieren.

(M. Lehn)

Donnerstag, 28 September 2017 19:46

Das FrischeMobil an der Karlschule

Mit dem Bus zum Ausbildungsberuf: Das FrischeMobil der Edeka Südwest macht Halt an der Karlschule

Um Schülern erste Einblicke in die verschiedenen Ausbildungsbereiche im Lebensmitteleinzelhandel zu ermöglichen, hat Edeka Südwest einen Bus speziell dafür ausgebaut. Das FrischeMobil tourt derzeit durch den Südwesten Deutschlands und machte vergangenen Montag Halt an der Gemeinschaftsschule.

Mit acht Entdeckerstationen sowie zwei interaktiven Multimediaspielen hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, spannende Einblicke und interessante Informationen rund um die Tätigkeiten der Ausbildungsberufe im Lebensmitteleinzelhandel zu bekommen. Sascha Behmer vom Ausbildungsmarketing der Edeka Südwest begrüßte die knapp fünfzig Schüler der achten Klassen sowie die Klassenlehrer Götz Solmos und Rudolph Retzler. Nach einer kurzen Einführrunde stand Sascha Behmer den Schülern für sämtliche Fragen rund um eine Ausbildung in den Märkten der Edeka Südwest zur Verfügung. Zwei Schulstunden lang durften die Schüler im Bus alles erkunden und ausprobieren. An der Station „virtuelle Frischetheke“ konnten die Jugendlichen auf verschiedene Kundenwünsche reagieren. Dafür wurden ihnen auf einem großen Bildschirm kurze Videos als Input gezeigt. Je nachdem, wie sich der Schüler entschied, fiel die Reaktion des Kunden im Video aus. An der Station „Kasse“ hingegen hieß es den Überblick zu behalten, während Artikel für Artikel abgescannt wurde. Ein weiteres Highlight im Bus war das Multimediaspiel „Supermarkt-Scooter“. Hierbei galt es bei einer virtuellen Fahrt durch einen Edeka-Markt verschiedene Fragen zu beantworten. ,,Ich beginne bald ein Praktikum bei Edeka", erzählte eine stolze Schülerin im Bus.

Beeindruckt zeigten sich die Schüler am Ende der Bustour vor allem von den vielfältigen Tätigkeiten in einem Lebensmittelmarkt und den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten. Neben Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen der Edeka Südwest wurde beim Informationsgespräch in der EDEKAner Loung das Hauptaugenmerk darauf gelegt, den Schülern verschiedene Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung aufzuzeigen.

Marco Wäldele, der die Berufsorientierung an der Schule organisiert und leitet zeigte sich begeistert: „Ich erachte das FrischeMobil als tolle Möglichkeit, den Jugendlichen einen Einblick in die verschiedenen Berufsfelder im Lebensmitteleinzelhandel zu ermöglichen.“

Leistungssport als mögliche Zukunftsperspektive – Berufswegeplanung der Karlschule beweist Ideenreichtum

Die Fünftklässler kommen aus dem Staunen garnicht mehr raus, als Vizeweltmeister Simon Gegenheimer bei strahlendem Sonnenschein mit seinem Mountainbike auf dem Schulhof über den Klassenlehrer Stefan Held springt oder waghalsige Stunts wie sogenannte Wheelies oder Bunny Hops zum Besten gibt. Ein Nachmittag der Extraklasse wird den dreißig aufgeregten Schülern geboten, die ihren Horizont bezüglich des Kennenlernens unterschiedlicher Berufsgruppen am vergangenen Montag immens erweitern durften. Vor dreißig Augenpaaren demonstriert der Sportler seine Fähigkeiten und beantwortet auf erfrischend ehrliche Weise alles, was die kleinen Fans vom Profi in der Disziplin Eliminator Sprint erfahren möchten.

Im Interview bleiben keine Fragen unbeantwortet: „Ist der Sport gefährlich?“, ,,Was machen Proteinpulver, wenn man sie falsch anwendet?“ oder „Schaffen Sie es, die Festtage im Jahr mit ihrem Team gemeinsam zu feiern?“. Im Rahmen eines von den Lehrern entwickelten Berufe-Steckbriefs notieren sich die Schüler die wichtigsten Eckdaten wie der Ablauf des Alltags im Sport oder etwa Stärken, die im Job verlangt sind.

,,Es ist schön, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann. Allerdings steckt dahinter harte Arbeit, das erkennen die meisten nicht.“- Der Sportler findet klare Worte. Zunächst lauschen die Schüler einem Interview und bekommen Einblick  in Materialbeschaffenheit und Ausstattung des Sportequipments. Die aufmerksamen Zuschauer saugen alles auf – auch die Präsentation mit bewegten Bildern, woraus sich immer neue Fragen entwickeln.

,,Uns ist es wichtig, differenzierteste Zukunftsperspektiven auszumalen, die so unterschiedlich sind, wie die Kinder selbst“, so sind sich die Fünftklasslehrer Stefan Held und Marisa Lehn einig.

Die Berufswegeplanung an der Karlschule, die unter der Schirmherrschaft von Lehrer Marco Wäldele läuft, wurde erst im vergangenen Monat mit dem BoriS-Siegel ausgezeichnet. Bereits ab Klasse fünf werden Portfolios angelegt, um die Begegnungen und Erfahrungen rund um den Großbereich Berufe zu dokumentieren, um die Zukunft der Schüler zielgerichtet zu planen.

Freitag, 26 Mai 2017 17:32

Tag der Berufsorientierung 2017

Zukunft zielgerichtet planen: „Tag der Berufsorientierung“ an der Karlschule

,,Investiere in dich, dann bekommst du 100% zurück!“ – Ernste und wahre Worte, die Comedian und Zauberkünstlerin Marion Metternich an die Achtklässler am vergangenen Mittwoch in der Aula des Bildungszentrums richtet. Mit Engagement und Begeisterung repräsentiert sie ihre innere Haltung und erzählt authentisch von ihrem eigenen Werdegang. ,,Magie und Motivation liegen eng beieinander“, so die selbstbewusste Frau im Interview. Nach einer Begrüßung mit viel Arbeit für die Lachmuskeln durften die Schüler in Kleingruppen unterschiedliche Workshops durchführen: Der Tag der Berufsorientierung stand ganz im Zeichen der Individualhilfe der Schüler, dieses Mal vor allem im praktischen Training.

Waldemar Epple, der Vorstand von Star Care führte mit angeleiteten Fragen echte Telefontrainings zur Einstellung durch, wobei er auf die Wichtigkeit der aktiven Rolle des Interessenten aufmerksam machte. Der ehemalige Polizeibeamte Norbert Scharer arbeitet nun bei der IHK als Lehrstellenberater: ,,Das Glück sucht den Vorbereitenden“, so sein Postulat an die Schüler, das er mit einer Anekdote aus seiner Polizeilaufbahn unterfütterte. Ein weiteres Angebot an diesem Tag bot sich den Schülern anhand der Durchführung von Eignungstests zur Einstellung, in einem simulierten Rahmen nach Originalvorgaben. Die Brisanz dieser Tests zeigen sich durch die standardisierten Pretests, die beispielsweise bei namhaften Unternehmen durchgeführt werden, um die Auswahl der Bewerber zu filtern. Im Rahmen einer Realsituation kamen die Schüler bei verschiedenen Gebieten wie Allgemeinwissen oder logischem Denken ganz schön ins Schwitzen. Benimmtraining a la Knigge bekamen die Schüler von Peter Minrath, Referent für Fachkräftesicherung bei der IHK.

Lehrer und Berufswegeplanungskoordinator der Schule, Marco Wäldele im Interview mit Baden TV: ,,An der Karlschule fangen wir in der fünften Klasse mit Berufsorientierung an. Das Kennenlernen von Berufen hatten wir im letzten Modul, heute steht die praktische Anwendung und der Einbezug der Persönlichkeit im Vordergrund."

(Text: M. Lehn)

„Burgerfabrik“ mit Gewinnoptimierung: Karlschüler starten mit Schülerfirma durch

Einmal ein Produkt einer marktführenden Fastfoodfiliale genaustens unter die Lupe nehmen und in seine Bestandteile zerlegen – all das als Grundlage für die Expertise einer eigenen Produktion ,,ist ganz schön aufregend“, so ein Schüler der 6. Klasse. HTW-Lehrer und Koch Manuel Warth hat sich zur Aufgabe gemacht, mit seiner fünfundzwanzig Schüler starken Klasse den Herstellungsprozess eines Produkts ganz lebensnah bis ins kleinste Detail durchzuplanen und umzusetzen.

Anhand einer Produktionssteigerung in drei Zyklen wurden beim ersten Versuch 60, beim zweiten 100 und beim dritten 150 Burger in derselben Zeit hergestellt. All das geschah unter fachmännischer Leitung des Klassenlehrers, der die Wichtigkeit des Projekts, unter anderem im Rahmen der Berufswegeplanung, betont: „Die Ausbildung sozialer Fähigkeiten wie Team- und Kooperationsfähigkeit stehen klar im Vordergrund. Darüber hinaus ergab sich eine praktische Anwendung, eingebettet in das Fach Mathematik mit zusätzlicher Preiskalkulation.“ Jeder Schüler hatte die Möglichkeit, seine optimalen Fähigkeiten im Rahmen des Produktionszyklus maximal gewinnsteigernd anzuwenden. Die Arbeitsplatzeinteilung wurde stringent und minutiös eingeplant.

„Bislang war noch nicht einmal Zeit, selbst einen Burger zu essen“, lacht eine Schülerin im Interview. Zwischen Schulküche, Klassenzimmer und Foyer, wo der Verkauf jeweils stattgefunden hatte, bewegten sich die fleißigen Schützlinge hin und her.

Aufregende Monate voller neuem Input und dem Stärken und vor allem Wertschätzen der eigenen Fähigkeiten gehen zu Ende – für alle eine Win-Win-Situation.

(Text: M. Lehn)
Donnerstag, 23 Februar 2017 17:07

Azubi-Tag 2017

Unternehmen und Dienstleister der Region informieren am Azubi-Tag: Karlschüler erleben Berufswelt hautnah

Ziel einer Bildungseinrichtung ist es, den Menschen bestmöglich vorbereitet in die Arbeitswelt zu entlassen. Dieser Leitgedanke bildet den Grundsatz einer langwährenden Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft. Mit diesem Hintergrund konnten die Achtklässler der Karlschule erneut Einblicke in unterschiedlichste Berufssparten erlangen. Unternehmen wie Daimler AG, Maquet, Klinikum Mittelbaden, Weisenburger Bau, Stadt Rastatt (Bundesfreiwilligendienst), Bau Grün AG und der Kindergarten Sankt Antonius gaben qualifizierte Einblicke in das Leben der Auszubildenden. Im Rahmen eines Interviews konnten sich die Schüler informieren, wobei keine Frage unbeantwortet blieb.

Auszubildende der unterschiedlichsten Firmen antworteten kompetent und berieten individuell. Während der mehrstündigen Veranstaltung stand im Vordergrund, Hemmungen abzubauen und Begeisterung zu entwickeln. Aufgrund des breiten Spektrums an Berufssparten und Fachrichtungen, die der Schülerschaft dargeboten wurden, gelang es, nahezu allen Fähigkeiten und Interessen der Schüler gerecht zu werden.

„Die geringe Personenanzahl ist bei der Kleingruppeneinteilung beabsichtigt. Wir möchten jedem die Möglichkeit geben, sich ausführlich und so intensiv wie möglich zu informieren. Man könnte fast von einem familiären Rahmen sprechen“, so Marco Wäldele, Hauptorganisator und Leiter der Berufsbildung an der Karlschule. Die vier Stunden geballter Informationen wurden im Anschluss mit den Klassenlehrern gemeinsam reflektiert.

Berufswegeplanung beginnt bereits in Klasse fünf und sechs mit Betriebserkundungen. Zudem sind Einblicke in die Welt außerhalb der Klassenräume Bestandteil von (Gemeinschafts-) Schule. Die Dokumentation der wiederkehrenden Berührung mit der Arbeitswelt, die als Spiralcurriculum fest in das Schulkonzept integriert ist, mündet zukünftig in einem Berufswegeportfolio.

Interessen, Fähigkeiten und Qualifikationen, unter anderem auch Teilnahmen an Praktika, werden archiviert, um Begleitung und Unterstützung bei der Berufsfindung bestmöglich zu dokumentieren.

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Über die Karlschule

Die Karlschule

Wir sind eine Grund- mit Werkrealschule und Ganztagsbetrieb. Seit Februar 2017 ist es sicher: Die Karlschule hat die Genehmigung bekommen und darf ab dem Schuljahr 2017/2018 offiziell mit der neuen Schulform "Gemeinschaftsschule" starten!

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