Berufswegeplanung

Berufswegeplanung (22)

Montag, 15 April 2019 09:59

"Azubi-Tag" 2019

Azubi-Tag an der Karlschule: Berufsorientierung hautnah

Am Dienstag, den 09.04.2019 wird es für knapp fünfzig Schülerinnen und Schüler zweier achten Klassen an der Gemeinschaftsschule für einen Vormittag lang besonders spannend: Nachdem sie bereits zwei mehrwöchige Praktika absolvieren durften, lernen sie an diesem Tag Auszubildende aus veschiedensten beruflichen Richtungen kennen, die ihnen Rede und Antwort stehen.

Der Tag beginnt mit einer offiziellen Begrüßung durch Konrektor Jan Werner und Marco Wäldele, Zuständiger für die Berufswegeplanung an der Karlschule. Beide erklären Bedeutsamkeit und Chancen einer direkten Begegnung und somit Informationenfülle für die Heranwachsenden, die sie bei der Plannung ihrer beruflichen Zukunft nutzen werden. Im Anschluss durchlaufen die Schüler verschiedene Stationen mit dem Ziel, sieben Betriebe kennenzulernen: Die Daimler AG mit dem Werk in Gaggenau, die Bau Grün AG, Hauraton, Getinge, das Klinikum Mittelbaden, die Deutsche Bahn und die Bauunternehmung Reif stellen sich vor. Die Themenfelder bei den einzelnen Stationen, geleitet durch die Auszubildenden, lassen keine Fragen unbeantwortet: Welche Voraussetzungen benötige ich für eine Ausbildung im Betrieb oder Unternehmen? Wie verlaufen die Ausbildungsjahre? Wie läuft ein konkreter Arbeitstag ab? Darüber hinaus werden die einzelnen Betriebe vorgestellt und verschiedene Berufsbilder beschrieben.

Die Schüler lernen an diesem Vormittag unterschiedliche Berufe kennen, wie beispielsweise Krankenpfleger, Zerspanungsmechaniker oder Mechatroniker. Schriftlich fixiert wird all das in Steckbriefen, die die Schüler in ihrem Berufeorientierungsordner sammeln, worin alle Erfahrungen mit der Berufswelt während ihrer schulischen Laufbahn dokumentiert sind. Bei Nusszopf und Getränken bleibt auch noch Zeit, um sich während der Pause in lockerer Atmosphäre auszutauschen.

Die Abschlussreflexion im Klassenlehrerverband zielt darauf ab, abzuwägen, welche Berufe sich die Kinder konkret einmal vorstellen können und in welchen sie sich nicht sehen.

Ein weiterer Meilenstein ist erklommen, auf dem Weg in die Zukunft.

 

(Text: M. Lehn)
Montag, 15 April 2019 09:57

KooBo – Kooperative Berufsorientierung

KooBo – Kooperative Berufsorientierung

Berufsorientierung wird an der Karlschule großgeschrieben: Wir ermöglichen den Schüler*innen wöchentlich, im Rahmen zweier KooBo-Projekte, praktische und berufsübergreifende Erfahrungen zu machen.

Handwerkliche Tätigkeiten und die Berührung mit verschiedenen Berufsgruppierungen kommen im Schulalltag oftmals zu kurz. Dennoch bildet der schulische Werdegang die Basis für die (berufliche und) individuelle Zukunft. Um die Schüler*innen bestmöglich auf diesem Weg zu unterstützen, bietet die Gemeinschaftsschule zwei Projekte für die Vorbereitungsklassen an, um ihnen den Weg in die Berufswelt so einfach wie möglich zu gestalten. Derzeit gibt es an unserer Schule drei Vorbereitungsklassen (VKL-Klassen), zwei davon im Sekundarbereich, die bei KooBo teilnehmen dürfen. Das Kultusministerium unterstützt und finanziert das Projekt, wenn die Schulen sich bewährt haben: Sind die passenden Räumlichkeiten bereit gestellt und ein schulisches Konzept vorhanden, unterstützt das Land die Schule, so auch unsere, nach einem aufwendigen Bewerbungsverfahren. Darauf sind wir stolz!

In unserer ,,Do it yourself Werkstatt“ in Leitung durch Techniklehrer Pierre Freitag und unterstützt durch CJD Moser findet zweistündig pro Woche ein Praxiskurs statt: Mit der Gründung einer schuleigenen Fahrradwerkstatt setzen die Teilnehmer verschiedene technische Arbeitschritte um. Lebensnah und im Zentrum des Interesses der Altersgruppe wird getüftelt, repariert, umgetauscht und ersetzt. Das zweite Angebot, das vom Umfang her etwa einen halben Schulvormittag ausfüllt, richtet sich an die Förderung im zwischenmenschlichen Umgang und den Abbau von Berührungsängsten. Im Rahmen des Sozialprojektes, ,,KooBo Z“ genannt, welches durch Herrn Moser vom CJD Offenburg geleitet wird, besuchten die Schüler*innen bereits einen Kindegarten, bastelten dort gemeinsam oder begleiteten die Kinder spielerisch im Rahmen ihres Vormittags in der Einrichtung. Auch die Teilnahme zweier Erster-Hilfe-Kurse bei den Maltesern oder dem Kennenlernen und dem Besuchen der Lebenshilfe Rastatt standen bereits auf dem Programm.

Wir freuen uns darüber, dass die Karlschule die offizielle KooBo-Projekt-Auszeichnung tragen darf.

 

 
(Text: M. Lehn)

Mobile Industriewelt und Coaching-Team an der Karlschule:

Ingenieur-Berufe kennenlernen und für MINT begeistern

Wieviel Mathematik und Physik in unseren Alltagsprodukten steckt, durften die achten und neunten Klassen der Rastatter Gemeinschaftsschule hautnah erleben. Vergangene Woche gastierte das Ausstellungsfahrzeug ,,Discover Industry“ auf dem Pausenhof und sorgte nicht nur bei den Lehrkräften für spannende Augenblicke: ,,Für die Schüler ist es wichtig, ein solches Thema mit allen Sinnen zu begreifen. So verstehen sie auch die Brisanz der technischen Innovationen in der heutigen Zeit und entwickeln durch die aktive Begegnung wichtiges Interesse, das sie für ihre spätere Berufswegeplanung prägen kann“, so Marco Wäldele, Klassenlehrer der neunten Klasse und Berufecoach der Schule.

Mit COACHING4FUTURE setzt sich die Baden-Württemberg Stiftung gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband SÜDWESTMETALL und in Kooperation mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit für qualifizierten Fachkräfte-Nachwuchs in den MINT-Disziplinen ein. Die praktische Herangehensweise, bei welcher die Kinder ein hohes Maß an Eigenaktivität und Selbstständigkeit unter Beweis stellen offenbaren den jungen Menschen viele unterschiedliche Berufsbilder.

Die Praxisnahe Entdeckungsreise in den Produktentstehungsprozess zahlreicher Branchen wie etwa der Medizintechnik, der Automobilindustrie oder dem Maschinen- und Anlagenbau ist ein fest integrierter Bestandteil im Schulcurriculum – hier wird Berufsorientierung groß geschrieben!

(Text: M. Lehn)

 

Von der virtuellen Idee bis zum realen Produkt: Das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug DISCOVER INDUSTRY – CHANCEN | BERUFE | ZUKUNFT macht in Rastatt erlebbar, wie Ingenieurinnen und Ingenieure denken und arbeiten und wie viel Mathematik und Physik in unseren Alltagsprodukten stecken. Es zeigt aber auch, welche Veränderungen die Digitalisierung in der Industrie mit sich bringt und welche Perspektiven sich dort zunehmend auch für Informatikerinnen und Informatiker bieten. Vom 18. bis 19. Februar erhalten die Schülerinnen und Schüler der Karlschule in Rastatt Einblicke in den industriellen Produktentstehungsprozess. Zusätzlich zeigt ein Coaching-Team am 18. Februar mit multimedialen Vorträgen, welche Berufe hinter zukunftsweisenden Entwicklungen stecken.

Mehr Informationen: https://www.coaching4future.de

„Star Care“-Zertifikat an der Karlschule - Förderunterricht ebnet erfolgreiche Schullaufbahn

Zusatzunterricht, qualitative Förderung, gezieltes Arbeiten auf dem eigenen Niveau, angepasst an den eigenen Lernstand: In der vorletzten Schulwoche kurz vor Jahresende erhielten fünfzehn Schüler aus Klasse 10 eine Urkunde über ein Jahr zusätzliches Engagement, Lernwille und Bereitschaft in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Um ihre Noten zu verbessern oder aber auch diese in den jeweiligen Fächern zu stabilisieren, zeigten die Lernwilligen eine Menge zusätzliches Zeitengagement, um ihr Ziel zu erreichen. Bis zu 106 Zusatzstunden leisteten einzelne Schüler ab, um auch einfach nur ihren Abschluss zu schaffen. Mittlerweile ist das Projekt seit elf Jahren an der Rastatter Schule etabliert, das durch Star Care e.V. realisiert wird.

In den ganzen Jahren wurde es jährlich zahlreichen Absolventen ermöglicht, einen erfolgreichen mittleren Bildungsabschluss zu absolvieren. „Der Erfolg und die Verbesserung der Schülerleistungen aus den Folgejahren bestätigt nicht nur die stolzen Absolventen in der Sinnhaftigkeit des Zusatzunterrichts.“, so Lehrer Marco Wäldele, der die Wichtigkeit des Kooperationspartners betont und wertschätzt. Besonderer Dank über die qualitative Unterstützung geht an den Verein, der als zuverlässiger Kooperationspartner aus dem Schulleben der Karlschule nicht mehr wegzudenken ist.

Montag, 09 Juli 2018 11:00

Mercedes-Benz-Cup 2018

Flotte Flitzer beim Mercedes-Benz-Cup 2018

Gleich mit vier Teams und Fahrzeugen trat die Karlschule beim diesjährigen Mercedes-Benz-Cup 2018 in der Altersstufe Klasse 7/8 erfolgreich an. Der Wettbewerb unter den Kooperations-Schulen im Gebiet Gaggenau bis Rastatt gehört zur MINT-Bildungsinitiative von Mercedes Benz. So soll bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt werden.

Alle vier Teams der Karlschule schafften es unter die ersten zehn Platzierungen, drei der Teams erhielten sogar einen der begehrten Pokale. Die Gruppe „Elektro Fury“ erreichte mit dem Platz 4 in ihrer Klassenstufe das beste Ergebnis für die Karlschule. Die Gruppe unter der Leitung der Schülerin Katarina Goss baute ein an alte englische Taxis angelehntes Modellauto. Mit einem schicken, roten Rennauto starteten die „Ghost Riders“ in den Wettbewerb und holten sich Platz 6. „The Trucks“ konnten mit ihrem braungelben Truck Platz 8 holen und „Die Techniker“ erreichten einen ebenso guten Platz 9 mit ihrem grünen Bus.

Gewertet wurden beim Wettbewerb sowohl die optische und technische Umsetzung der Modellautos, als auch die in drei Durchgängen gemessene Geschwindigkeit auf einer Teststrecke. Jetzt können die Gruppen erst einmal feiern und sich über die im Schuljahr hart erarbeiteten Ergebnisse freuen.

 

(Artikel und Foto: WAG Fachlehrer Pierre Freitag)

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Über die Karlschule

Die Karlschule

Die Gemeinschaftsschule Karlschule befindet sich in der Barockstadt Rastatt, nahe der Murg. Seit dem Jahr 2015 haben wir uns auf den Weg zur Gemeinschaftsschule gemacht und dürfen uns seit dem Schuljahr 2017/2018 offiziell "Karlschule Gemeinschaftsschule" nennen. Die in den Schulkomplex integrierte Grundschule umfasst derzeitig zehn Primarstufklassen inklusive einer Vorbereitungsklasse (VKL). In dem Sekundarbereich werden vier Lerngruppen von Lernbegleitern unterrichtet. Die Klassen sieben bis zehn werden in zehn Werkrealschulklassen unterrichtet. Zusätzlich gibt es im Sekundarbereich zwei Vorbereitungsklassen (VKL). Zur Zeit besuchen 534 Schüler und Schülerinnen die Karlschule.