Berufswegeplanung

Berufswegeplanung (18)

„Star Care“-Zertifikat an der Karlschule - Förderunterricht ebnet erfolgreiche Schullaufbahn

Zusatzunterricht, qualitative Förderung, gezieltes Arbeiten auf dem eigenen Niveau, angepasst an den eigenen Lernstand: In der vorletzten Schulwoche kurz vor Jahresende erhielten fünfzehn Schüler aus Klasse 10 eine Urkunde über ein Jahr zusätzliches Engagement, Lernwille und Bereitschaft in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Um ihre Noten zu verbessern oder aber auch diese in den jeweiligen Fächern zu stabilisieren, zeigten die Lernwilligen eine Menge zusätzliches Zeitengagement, um ihr Ziel zu erreichen. Bis zu 106 Zusatzstunden leisteten einzelne Schüler ab, um auch einfach nur ihren Abschluss zu schaffen. Mittlerweile ist das Projekt seit elf Jahren an der Rastatter Schule etabliert, das durch Star Care e.V. realisiert wird.

In den ganzen Jahren wurde es jährlich zahlreichen Absolventen ermöglicht, einen erfolgreichen mittleren Bildungsabschluss zu absolvieren. „Der Erfolg und die Verbesserung der Schülerleistungen aus den Folgejahren bestätigt nicht nur die stolzen Absolventen in der Sinnhaftigkeit des Zusatzunterrichts.“, so Lehrer Marco Wäldele, der die Wichtigkeit des Kooperationspartners betont und wertschätzt. Besonderer Dank über die qualitative Unterstützung geht an den Verein, der als zuverlässiger Kooperationspartner aus dem Schulleben der Karlschule nicht mehr wegzudenken ist.

Montag, 09 Juli 2018 11:00

Mercedes-Benz-Cup 2018

Flotte Flitzer beim Mercedes-Benz-Cup 2018

Gleich mit vier Teams und Fahrzeugen trat die Karlschule beim diesjährigen Mercedes-Benz-Cup 2018 in der Altersstufe Klasse 7/8 erfolgreich an. Der Wettbewerb unter den Kooperations-Schulen im Gebiet Gaggenau bis Rastatt gehört zur MINT-Bildungsinitiative von Mercedes Benz. So soll bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt werden.

Alle vier Teams der Karlschule schafften es unter die ersten zehn Platzierungen, drei der Teams erhielten sogar einen der begehrten Pokale. Die Gruppe „Elektro Fury“ erreichte mit dem Platz 4 in ihrer Klassenstufe das beste Ergebnis für die Karlschule. Die Gruppe unter der Leitung der Schülerin Katarina Goss baute ein an alte englische Taxis angelehntes Modellauto. Mit einem schicken, roten Rennauto starteten die „Ghost Riders“ in den Wettbewerb und holten sich Platz 6. „The Trucks“ konnten mit ihrem braungelben Truck Platz 8 holen und „Die Techniker“ erreichten einen ebenso guten Platz 9 mit ihrem grünen Bus.

Gewertet wurden beim Wettbewerb sowohl die optische und technische Umsetzung der Modellautos, als auch die in drei Durchgängen gemessene Geschwindigkeit auf einer Teststrecke. Jetzt können die Gruppen erst einmal feiern und sich über die im Schuljahr hart erarbeiteten Ergebnisse freuen.

 

(Artikel und Foto: WAG Fachlehrer Pierre Freitag)

Sonntag, 24 Juni 2018 17:41

Tag der Berufsorientierung 2018

Comedy macht Schule unter dem Motto: „Jetzt erst recht!“ - Karlschüler erfahren alles rund ums Thema Bewerbung

Osman Cetir heizt den Schülern an der Rastatter Gemeinschaftsschule letzten Dienstag in der Aula der Klassenstufen 7-10 ordentlich ein. Der Türke erzählt seine Lebensgeschichte und erklärt, worum es ihm im Leben geht. Anhand seiner persönlichen Geschichte mit dem Abbruch seiner Schulkarriere aufgrund der traumatischen Erfahrung, dass sein kleiner Bruder an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist, erzählt er von Misserfolgen und der Umkehr, auf dem Weg in sein neues Leben. Die Schüler sind nach dem Vortrag berührt, aber auch sichtlich betroffen. Stolz zeigen sie ihre Autogrammkarten und überschlagen sich: ,,Er ist ein richtiges Vorbild!“

Im Jahre 2002 macht er seinen Schulabschluss erfolgreich nach. Seine wichtigste Botschaft schwingt zwischen den Zeilen mit: ,,Jeder ist für sich selbst verantwortlich!“ Seine Botschaft kommt bei den Schülern an und findet Gehör: Sein Auftreten ist emotional und authentisch. Mit Gesprächen über die kulturellen Hintergründe der verschiedenen Herkunftsnationen merkt man deutlich, wie nah er an der Lebenswelt der Schüler dran ist.

Im Rahmen der Berufsorientierung an der Karlschule mit dem Slogan ,,Work out – Stark für den Beruf“ ist dieser Baustein nur einer von vielen, den die Schüler auf ihrem sicheren Weg in ihr Berufsleben mitnehmen dürfen. In Zusammenarbeit mit der IHK geht Osman Cetir auf Tour und besucht Schulen in der Region, um von seinen Erfahrungen zu erzählen. Im zweiten Teil nach dem Vortrag dürfen die Schüler vier verschiedene Workshops besuchen, die sich um das Thema Benimm, Einstellungstest und Vorstellungsgespräch drehen. Berufsorganisator und Lehrer Marco Wäldele ist überall dabei und betont, wie wichtig es ist, den Schülern einen angenehmen Übergang zwischen Schule und Berufsleben zu ermöglichen - und sie dabei bestmöglich zu unterstützen.

Waldemar Epple, Vorstand von Star Care e.V. führt mit angeleiteten Fragen echte Telefontrainings zur Einstellung durch, wobei er auf die Wichtigkeit der aktiven Rolle des Interessenten aufmerksam macht. Zwanzig Jahre lang arbeitete er als leitende Führungskraft im Kundencenter bei Daimler, von seinem umfangreichen Erfahrungsschatz sollen die Jugendlichen profitieren.

Der ehemalige Polizeibeamte Norbert Scharer arbeitet nun bei der IHK als Lehrstellenberater: ,,Das Glück sucht den Vorbereitenden“, so sein Postulat an die Schüler, das er mit einer Anekdote aus seiner Polizeilaufbahn unterfüttert. Ein weiteres Angebot an diesem Tag bot sich den Schülern anhand der Durchführung von Eignungstests zur Einstellung, in einem simulierten Rahmen nach Originalvorgaben, unterstützt von Lehrer Patrick König. Die Brisanz dieser Tests zeigt sich durch die standardisierten Pretests, die bei Großunternehmen durchgeführt werden, um die Auswahl der Bewerber zu filtern. Im Rahmen einer Realsituation kommen die Schüler bei verschiedenen Gebieten wie Allgemeinwissen oder logischem Denken ganz schön ins Schwitzen. Benimmtraining nach Knigge bekamen die Schüler von Peter Minrath, Referent für Fachkräftesicherung bei der IHK. Das breitgefächerte Angebot gab den Schülern viel Input, aber vor allem auch viel Sicherheit auf dem Weg in eine zielsichere Berufswegeplanung.

Sonntag, 25 Februar 2018 13:21

Berufswelt hautnah erleben

Berufswelt hautnah erleben: Unternehmen und Dienstleister der Region informieren am Azubi-Tag an der Karlschule

Das Ziel einer Bildungseinrichtung ist es, den Menschen bestmöglich vorbereitet in die Arbeitswelt zu entlassen. Dieser Leitgedanke bildet den Grundsatz einer langwährenden Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft. Mit diesem Hintergrund konnten die Achtklässler der Karlschule erneut Einblicke in unterschiedlichste Berufssparten erlangen. Unternehmen wie Daimler AG, Maquet Rastatt, Klinikum Mittelbaden, Kinderschule Amalie Struve, Bau Grün AG, Hauraton, TP elektroplan und die Bauunternehmung Reif gaben qualifizierte Einblicke in das Leben der Auszubildenden. Im Rahmen eines Interviews konnten sich die Schüler informieren, wobei keine Frage unbeantwortet blieb. Auszubildende der unterschiedlichsten Firmen antworteten kompetent und berieten individuell. Während der mehrstündigen Veranstaltung stand im Vordergrund, Hemmungen abzubauen und Begeisterung zu entwickeln. Aufgrund des breiten Spektrums an Berufssparten und Fachrichtungen, die der Schülerschaft dargeboten wurden, gelang es, nahezu allen Fähigkeiten und Interessen der Schüler gerecht zu werden. „Die geringe Personenanzahl ist bei der Kleingruppeneinteilung beabsichtigt. Wir möchten jedem die Möglichkeit geben, sich ausführlich und so intensiv wie möglich zu informieren. Man könnte fast von einem familiären Rahmen sprechen“, so Marco Wäldele, Hauptorganisator und Leiter der Berufsbildung an der Karlschule. Die vier Stunden geballter Informationen wurden im Anschluss mit den Klassenlehrern gemeinsam reflektiert.

Bereits in Klasse fünf und sechs beginnt die Berufswegeplanung mit Betriebserkundungen. Zudem sind Einblicke in die Welt außerhalb der Klassenräume Bestandteil von Gemeinschaftsschule. Die Dokumentation der wiederkehrenden Berührung mit der Arbeitswelt, die als Spiralcurriculum fest in das Schulkonzept integriert ist, mündet zukünftig in einem Berufswegeportfolio. Fähigkeiten, Interessen und Qualifikationen, unter anderem auch Teilnahmen an Praktika, werden archiviert, um Begleitung und Unterstützung bei der Berufsfindung bestmöglich zu dokumentieren.

(M. Lehn)

Donnerstag, 28 September 2017 19:46

Das FrischeMobil an der Karlschule

Mit dem Bus zum Ausbildungsberuf: Das FrischeMobil der Edeka Südwest macht Halt an der Karlschule

Um Schülern erste Einblicke in die verschiedenen Ausbildungsbereiche im Lebensmitteleinzelhandel zu ermöglichen, hat Edeka Südwest einen Bus speziell dafür ausgebaut. Das FrischeMobil tourt derzeit durch den Südwesten Deutschlands und machte vergangenen Montag Halt an der Gemeinschaftsschule.

Mit acht Entdeckerstationen sowie zwei interaktiven Multimediaspielen hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, spannende Einblicke und interessante Informationen rund um die Tätigkeiten der Ausbildungsberufe im Lebensmitteleinzelhandel zu bekommen. Sascha Behmer vom Ausbildungsmarketing der Edeka Südwest begrüßte die knapp fünfzig Schüler der achten Klassen sowie die Klassenlehrer Götz Solmos und Rudolph Retzler. Nach einer kurzen Einführrunde stand Sascha Behmer den Schülern für sämtliche Fragen rund um eine Ausbildung in den Märkten der Edeka Südwest zur Verfügung. Zwei Schulstunden lang durften die Schüler im Bus alles erkunden und ausprobieren. An der Station „virtuelle Frischetheke“ konnten die Jugendlichen auf verschiedene Kundenwünsche reagieren. Dafür wurden ihnen auf einem großen Bildschirm kurze Videos als Input gezeigt. Je nachdem, wie sich der Schüler entschied, fiel die Reaktion des Kunden im Video aus. An der Station „Kasse“ hingegen hieß es den Überblick zu behalten, während Artikel für Artikel abgescannt wurde. Ein weiteres Highlight im Bus war das Multimediaspiel „Supermarkt-Scooter“. Hierbei galt es bei einer virtuellen Fahrt durch einen Edeka-Markt verschiedene Fragen zu beantworten. ,,Ich beginne bald ein Praktikum bei Edeka", erzählte eine stolze Schülerin im Bus.

Beeindruckt zeigten sich die Schüler am Ende der Bustour vor allem von den vielfältigen Tätigkeiten in einem Lebensmittelmarkt und den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten. Neben Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen der Edeka Südwest wurde beim Informationsgespräch in der EDEKAner Loung das Hauptaugenmerk darauf gelegt, den Schülern verschiedene Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung aufzuzeigen.

Marco Wäldele, der die Berufsorientierung an der Schule organisiert und leitet zeigte sich begeistert: „Ich erachte das FrischeMobil als tolle Möglichkeit, den Jugendlichen einen Einblick in die verschiedenen Berufsfelder im Lebensmitteleinzelhandel zu ermöglichen.“

Leistungssport als mögliche Zukunftsperspektive – Berufswegeplanung der Karlschule beweist Ideenreichtum

Die Fünftklässler kommen aus dem Staunen garnicht mehr raus, als Vizeweltmeister Simon Gegenheimer bei strahlendem Sonnenschein mit seinem Mountainbike auf dem Schulhof über den Klassenlehrer Stefan Held springt oder waghalsige Stunts wie sogenannte Wheelies oder Bunny Hops zum Besten gibt. Ein Nachmittag der Extraklasse wird den dreißig aufgeregten Schülern geboten, die ihren Horizont bezüglich des Kennenlernens unterschiedlicher Berufsgruppen am vergangenen Montag immens erweitern durften. Vor dreißig Augenpaaren demonstriert der Sportler seine Fähigkeiten und beantwortet auf erfrischend ehrliche Weise alles, was die kleinen Fans vom Profi in der Disziplin Eliminator Sprint erfahren möchten.

Im Interview bleiben keine Fragen unbeantwortet: „Ist der Sport gefährlich?“, ,,Was machen Proteinpulver, wenn man sie falsch anwendet?“ oder „Schaffen Sie es, die Festtage im Jahr mit ihrem Team gemeinsam zu feiern?“. Im Rahmen eines von den Lehrern entwickelten Berufe-Steckbriefs notieren sich die Schüler die wichtigsten Eckdaten wie der Ablauf des Alltags im Sport oder etwa Stärken, die im Job verlangt sind.

,,Es ist schön, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann. Allerdings steckt dahinter harte Arbeit, das erkennen die meisten nicht.“- Der Sportler findet klare Worte. Zunächst lauschen die Schüler einem Interview und bekommen Einblick  in Materialbeschaffenheit und Ausstattung des Sportequipments. Die aufmerksamen Zuschauer saugen alles auf – auch die Präsentation mit bewegten Bildern, woraus sich immer neue Fragen entwickeln.

,,Uns ist es wichtig, differenzierteste Zukunftsperspektiven auszumalen, die so unterschiedlich sind, wie die Kinder selbst“, so sind sich die Fünftklasslehrer Stefan Held und Marisa Lehn einig.

Die Berufswegeplanung an der Karlschule, die unter der Schirmherrschaft von Lehrer Marco Wäldele läuft, wurde erst im vergangenen Monat mit dem BoriS-Siegel ausgezeichnet. Bereits ab Klasse fünf werden Portfolios angelegt, um die Begegnungen und Erfahrungen rund um den Großbereich Berufe zu dokumentieren, um die Zukunft der Schüler zielgerichtet zu planen.

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Über die Karlschule

Die Karlschule

Wir sind eine Grund- mit Werkrealschule und Ganztagsbetrieb. Seit Februar 2017 ist es sicher: Die Karlschule hat die Genehmigung bekommen und darf ab dem Schuljahr 2017/2018 offiziell mit der neuen Schulform "Gemeinschaftsschule" starten!