„Star Care“-Zertifikat an der Karlschule - Förderunterricht ebnet erfolgreiche Schullaufbahn

Zusatzunterricht, qualitative Förderung, gezieltes Arbeiten auf dem eigenen Niveau, angepasst an den eigenen Lernstand: In der vorletzten Schulwoche kurz vor Jahresende erhielten fünfzehn Schüler aus Klasse 10 eine Urkunde über ein Jahr zusätzliches Engagement, Lernwille und Bereitschaft in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Um ihre Noten zu verbessern oder aber auch diese in den jeweiligen Fächern zu stabilisieren, zeigten die Lernwilligen eine Menge zusätzliches Zeitengagement, um ihr Ziel zu erreichen. Bis zu 106 Zusatzstunden leisteten einzelne Schüler ab, um auch einfach nur ihren Abschluss zu schaffen. Mittlerweile ist das Projekt seit elf Jahren an der Rastatter Schule etabliert, das durch Star Care e.V. realisiert wird.

In den ganzen Jahren wurde es jährlich zahlreichen Absolventen ermöglicht, einen erfolgreichen mittleren Bildungsabschluss zu absolvieren. „Der Erfolg und die Verbesserung der Schülerleistungen aus den Folgejahren bestätigt nicht nur die stolzen Absolventen in der Sinnhaftigkeit des Zusatzunterrichts.“, so Lehrer Marco Wäldele, der die Wichtigkeit des Kooperationspartners betont und wertschätzt. Besonderer Dank über die qualitative Unterstützung geht an den Verein, der als zuverlässiger Kooperationspartner aus dem Schulleben der Karlschule nicht mehr wegzudenken ist.

Publiziert in Star Care
Sonntag, 24 Juni 2018 17:41

Tag der Berufsorientierung 2018

Comedy macht Schule unter dem Motto: „Jetzt erst recht!“ - Karlschüler erfahren alles rund ums Thema Bewerbung

Osman Cetir heizt den Schülern an der Rastatter Gemeinschaftsschule letzten Dienstag in der Aula der Klassenstufen 7-10 ordentlich ein. Der Türke erzählt seine Lebensgeschichte und erklärt, worum es ihm im Leben geht. Anhand seiner persönlichen Geschichte mit dem Abbruch seiner Schulkarriere aufgrund der traumatischen Erfahrung, dass sein kleiner Bruder an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist, erzählt er von Misserfolgen und der Umkehr, auf dem Weg in sein neues Leben. Die Schüler sind nach dem Vortrag berührt, aber auch sichtlich betroffen. Stolz zeigen sie ihre Autogrammkarten und überschlagen sich: ,,Er ist ein richtiges Vorbild!“

Im Jahre 2002 macht er seinen Schulabschluss erfolgreich nach. Seine wichtigste Botschaft schwingt zwischen den Zeilen mit: ,,Jeder ist für sich selbst verantwortlich!“ Seine Botschaft kommt bei den Schülern an und findet Gehör: Sein Auftreten ist emotional und authentisch. Mit Gesprächen über die kulturellen Hintergründe der verschiedenen Herkunftsnationen merkt man deutlich, wie nah er an der Lebenswelt der Schüler dran ist.

Im Rahmen der Berufsorientierung an der Karlschule mit dem Slogan ,,Work out – Stark für den Beruf“ ist dieser Baustein nur einer von vielen, den die Schüler auf ihrem sicheren Weg in ihr Berufsleben mitnehmen dürfen. In Zusammenarbeit mit der IHK geht Osman Cetir auf Tour und besucht Schulen in der Region, um von seinen Erfahrungen zu erzählen. Im zweiten Teil nach dem Vortrag dürfen die Schüler vier verschiedene Workshops besuchen, die sich um das Thema Benimm, Einstellungstest und Vorstellungsgespräch drehen. Berufsorganisator und Lehrer Marco Wäldele ist überall dabei und betont, wie wichtig es ist, den Schülern einen angenehmen Übergang zwischen Schule und Berufsleben zu ermöglichen - und sie dabei bestmöglich zu unterstützen.

Waldemar Epple, Vorstand von Star Care e.V. führt mit angeleiteten Fragen echte Telefontrainings zur Einstellung durch, wobei er auf die Wichtigkeit der aktiven Rolle des Interessenten aufmerksam macht. Zwanzig Jahre lang arbeitete er als leitende Führungskraft im Kundencenter bei Daimler, von seinem umfangreichen Erfahrungsschatz sollen die Jugendlichen profitieren.

Der ehemalige Polizeibeamte Norbert Scharer arbeitet nun bei der IHK als Lehrstellenberater: ,,Das Glück sucht den Vorbereitenden“, so sein Postulat an die Schüler, das er mit einer Anekdote aus seiner Polizeilaufbahn unterfüttert. Ein weiteres Angebot an diesem Tag bot sich den Schülern anhand der Durchführung von Eignungstests zur Einstellung, in einem simulierten Rahmen nach Originalvorgaben, unterstützt von Lehrer Patrick König. Die Brisanz dieser Tests zeigt sich durch die standardisierten Pretests, die bei Großunternehmen durchgeführt werden, um die Auswahl der Bewerber zu filtern. Im Rahmen einer Realsituation kommen die Schüler bei verschiedenen Gebieten wie Allgemeinwissen oder logischem Denken ganz schön ins Schwitzen. Benimmtraining nach Knigge bekamen die Schüler von Peter Minrath, Referent für Fachkräftesicherung bei der IHK. Das breitgefächerte Angebot gab den Schülern viel Input, aber vor allem auch viel Sicherheit auf dem Weg in eine zielsichere Berufswegeplanung.

Publiziert in Berufswegeplanung
Dienstag, 10 April 2018 22:03

Rückblick: Tag der offnenen Tür 2018

Für alle Sinne erlebbar gemacht: Tag der offenen Türe an der Karlschule

Bunte Superheldenfiguren schauen von der Wand, Motive wie Sprechblasen, Kakteen oder Smileys laden zum Staunen beim Toilettengang ein. Im Foyer neben dem Rektorat dürfen die Zuschauer eine mit unterhaltsamer Musik untermalte Diashow bestaunen, deren Fotos von Schülern während der vergangenen drei Projekttage entstanden sind. Während man schon vom Duft frischgebackener Waffeln aus dem ersten Stockwerk angezogen wird, bleibt man zunächst bei der neuen CNC-Fräse mit zukünftiger 3D-Funktion hängen: Mit Hilfe des ganzen Stolzes der eingefleischten Techniklehrer haben alle großen und kleinen Besucher die Möglichkeit, ihren Namen oder andere kreative Worte mit der neuen Technikinvasion eingravieren zu lassen. Auf der Grundlage von Janoschs Geschichten darf im Nebenraum ein Schatz geangelt werden! Die Schüler sind motiviert und freuen sich über kleine Leckereien oder sogar Körperpflegeprodukte. Wer ein Freund von Natur ist und einen grünen Daumen hat, darf das neue Insektenhotel im Schulgarten kennenlernen oder sich die Schätze der kleinen Forscher anschauen, die rund um die Murg und im Ökomobil für drei Tage unterwegs waren. Wer etwas für die Ohren braucht, darf sich das Hörspiel ,,Der Drache Fu“ anhören, das die Kinder mit Klassenlehrkraft Sophie Behrens mit eigenen Klängen und Gegenständen, die sie zum Leben erweckt haben, gestaltet haben. Tierfreunde können Wissen über Esel erwerben, die Freunde und Helfer der Menschen, während Eselfiguren unterschiedlichster Farben, Materialien und Gestaltung im Klassenzimmer ausgestellt sind. Auf dem Gang begegnen sich immer wieder farbenfroh geschminkte Kinder – das Angebot wurde gerne angenommen. Bei der „Konferenz der Tiere“ durften die Kinder Hochhäuser aus Schuhkartons gestalten und auf eine geografische Reise gehen: Wo genau kommen denn eigentlich die Tiere her?

Wer was fürs Herz braucht, ist bei Martina Meding an der richtigen Adresse: Die Drittklassenlehrerin hat sich mit einer besonderen Freundschaft aus der Literatur befasst, welche sie mit den Kindern gemeinsam veranschaulicht hat: Buntbedruckte Taschen, Armbänder und Lapbooks von Schaf und Wolf dürfen hier bestaunt werden. Für Freunde des Makrokosmos gab es eine Planetenausstellung mit einem besonderen Highlight: Im verdunkelten Raum wurde mit lebensechten Planetenmodellen und mehreren Lichtquellen ein natürliches Spektakel geschaffen. Für alle Leseratten war natürlich auch was dabei: Von der Schülerzeitung über das eigene Buch mit selbst geschriebenen Interviews, Statistik und Abenteuergeschichten. Im PC-Raum konnten Apps ausprobiert werden, die die Schüler in ihren Unterrichtsalltag nutzen.

Der vergangene Nachmittag war drei Stunden lang auch eine Plattform für Gespräche und dem Austausch ehemaliger Schüler mit Familien und Lehrkräften – gekrönt von vielen Überraschungen und einem bunten Programm. Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

Publiziert in Allgemein
Sonntag, 25 Februar 2018 13:21

Berufswelt hautnah erleben

Berufswelt hautnah erleben: Unternehmen und Dienstleister der Region informieren am Azubi-Tag an der Karlschule

Das Ziel einer Bildungseinrichtung ist es, den Menschen bestmöglich vorbereitet in die Arbeitswelt zu entlassen. Dieser Leitgedanke bildet den Grundsatz einer langwährenden Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft. Mit diesem Hintergrund konnten die Achtklässler der Karlschule erneut Einblicke in unterschiedlichste Berufssparten erlangen. Unternehmen wie Daimler AG, Maquet Rastatt, Klinikum Mittelbaden, Kinderschule Amalie Struve, Bau Grün AG, Hauraton, TP elektroplan und die Bauunternehmung Reif gaben qualifizierte Einblicke in das Leben der Auszubildenden. Im Rahmen eines Interviews konnten sich die Schüler informieren, wobei keine Frage unbeantwortet blieb. Auszubildende der unterschiedlichsten Firmen antworteten kompetent und berieten individuell. Während der mehrstündigen Veranstaltung stand im Vordergrund, Hemmungen abzubauen und Begeisterung zu entwickeln. Aufgrund des breiten Spektrums an Berufssparten und Fachrichtungen, die der Schülerschaft dargeboten wurden, gelang es, nahezu allen Fähigkeiten und Interessen der Schüler gerecht zu werden. „Die geringe Personenanzahl ist bei der Kleingruppeneinteilung beabsichtigt. Wir möchten jedem die Möglichkeit geben, sich ausführlich und so intensiv wie möglich zu informieren. Man könnte fast von einem familiären Rahmen sprechen“, so Marco Wäldele, Hauptorganisator und Leiter der Berufsbildung an der Karlschule. Die vier Stunden geballter Informationen wurden im Anschluss mit den Klassenlehrern gemeinsam reflektiert.

Bereits in Klasse fünf und sechs beginnt die Berufswegeplanung mit Betriebserkundungen. Zudem sind Einblicke in die Welt außerhalb der Klassenräume Bestandteil von Gemeinschaftsschule. Die Dokumentation der wiederkehrenden Berührung mit der Arbeitswelt, die als Spiralcurriculum fest in das Schulkonzept integriert ist, mündet zukünftig in einem Berufswegeportfolio. Fähigkeiten, Interessen und Qualifikationen, unter anderem auch Teilnahmen an Praktika, werden archiviert, um Begleitung und Unterstützung bei der Berufsfindung bestmöglich zu dokumentieren.

(M. Lehn)

Publiziert in Berufswegeplanung
Donnerstag, 08 Februar 2018 22:06

Wintersporttag 2018

Buntes Sportprogramm für alle: Karlschule schreibt Selbstbestimmung groß

„Es macht überhaupt nichts, dass wir keinen Schnee haben“, lacht ein Schüler, als sich der grüne Hügel am Mehliskopf nach der kurvenreichen Strecke vor ihm aufbaut. Das Ziel ist nämlich ein anderes: Drei Busse starteten vergangenen Freitag vom Hof der Gemeinschaftsschule aus, um unter frischer Schwarzwaldluft die Rodelbahn zu genießen. In einer kleinen Verschnaufpause konnten sich die Schüler in gemütlicher Hüttenatmosphäre bei Tee und Pommes zusammensetzen und wärmen.

In diesem Jahr gab es an der Karlschule eine Premiere: Die Schüler durften frei entscheiden, welche Ziele sie sich für den Ausflugstag wünschen würden und danach abstimmen – so kam es zu einem individuellen Programm. Die Klassenstufen fünf bis zehn hatten die Wahl zwischen Eislaufen, Sommerrodelbahn mit Spielplatz oder Wandern auf Höhe der Schwarzenbachtalsperre, letztem schlossen sich Dritt- und Viertklässler an. Wunderschöne Naturbilder und atemberaubende Aussichtspunkte im Spiel von Nebel, Sonne und Schatten ließen die Kinderaugen staunen.

Die Kleinsten wurden natürlich auch nicht vergessen: Unter der Leitung von Sportfachschaftsleiter Andreas Walter gab es für die Klassen eins und zwei einen Sportparcours in den Räumlichkeiten der Schule, dem Wintersporttag Rechnung tragend: Unterschiedliche wintersportliche Disziplinen wie beispielsweise  ,,Schlitten fahren“, ,,Ski springen“ und ,,Schneeballschlacht“ wurden angeboten. Den stolzen Teilnehmern winkte von Unterstützer Ralph Tesche eine Teilnehmerurkunde.

,,Es war uns besonders wichtig, auch hier die Meinungen der Schüler mit einzubeziehen“, so Jana Hodapp, SMV- und Siebtklasslehrerin an der Schule, die gemeinsam mit Parallelkollege Manuel Warth den Tag organisierte. Glücklich spricht sich die Organisatorin über die Flexibilität des Kollegiums aus. Die Geschichten, die danach untereinander erzählt wurden waren umfangreich und lang: ,,Und wo gehst du nächstes Jahr hin?“

Publiziert in Schule
Dienstag, 19 Dezember 2017 19:52

Presseartikel: 8000 Euro für Rastatter Vereine

Presseartikel: "8000 Euro für Rastatter Vereine"

Auch in diesem Jahr unterstützte das Rastatter Unternehmen Ballerstaedt & Co. oHG ortsansässige Vereine mit einer Spendensumme von 8000 Euro. Die Zeitung BT berichtete am 18.12.2017 darüber.

Publiziert in Presseartikel
Donnerstag, 28 September 2017 19:46

Das FrischeMobil an der Karlschule

Mit dem Bus zum Ausbildungsberuf: Das FrischeMobil der Edeka Südwest macht Halt an der Karlschule

Um Schülern erste Einblicke in die verschiedenen Ausbildungsbereiche im Lebensmitteleinzelhandel zu ermöglichen, hat Edeka Südwest einen Bus speziell dafür ausgebaut. Das FrischeMobil tourt derzeit durch den Südwesten Deutschlands und machte vergangenen Montag Halt an der Gemeinschaftsschule.

Mit acht Entdeckerstationen sowie zwei interaktiven Multimediaspielen hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, spannende Einblicke und interessante Informationen rund um die Tätigkeiten der Ausbildungsberufe im Lebensmitteleinzelhandel zu bekommen. Sascha Behmer vom Ausbildungsmarketing der Edeka Südwest begrüßte die knapp fünfzig Schüler der achten Klassen sowie die Klassenlehrer Götz Solmos und Rudolph Retzler. Nach einer kurzen Einführrunde stand Sascha Behmer den Schülern für sämtliche Fragen rund um eine Ausbildung in den Märkten der Edeka Südwest zur Verfügung. Zwei Schulstunden lang durften die Schüler im Bus alles erkunden und ausprobieren. An der Station „virtuelle Frischetheke“ konnten die Jugendlichen auf verschiedene Kundenwünsche reagieren. Dafür wurden ihnen auf einem großen Bildschirm kurze Videos als Input gezeigt. Je nachdem, wie sich der Schüler entschied, fiel die Reaktion des Kunden im Video aus. An der Station „Kasse“ hingegen hieß es den Überblick zu behalten, während Artikel für Artikel abgescannt wurde. Ein weiteres Highlight im Bus war das Multimediaspiel „Supermarkt-Scooter“. Hierbei galt es bei einer virtuellen Fahrt durch einen Edeka-Markt verschiedene Fragen zu beantworten. ,,Ich beginne bald ein Praktikum bei Edeka", erzählte eine stolze Schülerin im Bus.

Beeindruckt zeigten sich die Schüler am Ende der Bustour vor allem von den vielfältigen Tätigkeiten in einem Lebensmittelmarkt und den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten. Neben Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen der Edeka Südwest wurde beim Informationsgespräch in der EDEKAner Loung das Hauptaugenmerk darauf gelegt, den Schülern verschiedene Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung aufzuzeigen.

Marco Wäldele, der die Berufsorientierung an der Schule organisiert und leitet zeigte sich begeistert: „Ich erachte das FrischeMobil als tolle Möglichkeit, den Jugendlichen einen Einblick in die verschiedenen Berufsfelder im Lebensmitteleinzelhandel zu ermöglichen.“

Publiziert in Berufswegeplanung
Donnerstag, 03 August 2017 10:27

VKL Elternfest 2017

Vielfalt der Sprachen wird aktiv gelebt: Internationales Elternfest an der Karlschule

Am vergangenen Freitag, dem 21.07.2017, trafen sich erneut Jugendliche, Kinder, Eltern und Lehrkräfte der vier Vorbereitungsklassen, kurz: VKL-Klassen, um ein erfolgreiches Schuljahr gebührend zu verabschieden. Die Einladung galt aber besonders auch den zahlreichen helfenden Händen, die über das Jahr hinweg durch ihre Arbeit die Kinder der VKL mitgetragen haben. Unter ihnen Jan Werner, als Vertreter der Schulleitung, die 2. Vorsitzende des Fördervereins Karlschule Rastatt e.V., Dr. Irmgard Stamm, Schulsozialarbeiter Daniel Pütsch, Sozialarbeiterin Brigitte Oser vom Stadtteilbüro Dörfel sowie einige Sozialarbeiter der Gemeinschaftsunterkünfte und externe Partner wie die ehrenamtlichen Lehrer der Caritas-Sprachkurse. Sie alle waren gekommen, um gemeinsam den Ausklang des Schuljahres bei traditionellen, landestypischen Gerichten und Süßspeisen zu feiern. Natürlich durften gerade bei diesen Temperaturen auch die Getränke nicht fehlen. Familien, unter anderem aus Albanien, Afghanistan, Eritrea, dem Irak, Rumänien, Syrien und der Ukraine waren anwesend, um sich bei strahlendem Sonnenschein in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen. Nach einem herzlichen Begrüßungslied der VKL-Grundschüler und einer inszenierten Lesung der VKL-Schüler der Klassen 5 und 6 hatten die Kinder dann Gelegenheit zum Spielen und Toben auf dem Hof.

Unter der organisatorischen Leitung der vier VKL-Klassenlehrer Ilka Hammer, Uwe Melzer, Anne Merzig und Stephanie Spohn wurde in den vergangenen Wochen viel Arbeit geleistet. Im Schuljahr 2016/2017 besuchten etwa 80 Schülerinnen und Schüler, aufgeteilt in vier Klassen, die VKL in der Karlschule. Im Rahmen dieser werden Schüler, die über keine oder geringe Deutschkenntnisse verfügen, auf den Unterricht in Regelklassen vorbereitet. Dazu gehört das Vermitteln grundlegender Sprachkenntnisse und natürlich die Orientierung in der Schule, aber gerade auch in den höheren Klassen die Berufsorientierung. Nach wie vor sind sich die Lehrkräfte einig: Elternarbeit ist für eine erfolgreiche Arbeit besonders wichtig. Es ist essentiell, mit den Eltern Hand in Hand zu arbeiten, wenn es um die Bildung und Erziehung ihrer Kinder geht – gerade dann, wenn Kulturunterschiede und Sprachbarrieren diesen Prozess begleiten. Die beteiligten Lehrkräfte freuten sich über die große Resonanz und sprachen von einem ,,vollen Erfolg des Elternfests.“

(Text: M. Lehn/S. Spohn)

Leistungssport als mögliche Zukunftsperspektive – Berufswegeplanung der Karlschule beweist Ideenreichtum

Die Fünftklässler kommen aus dem Staunen garnicht mehr raus, als Vizeweltmeister Simon Gegenheimer bei strahlendem Sonnenschein mit seinem Mountainbike auf dem Schulhof über den Klassenlehrer Stefan Held springt oder waghalsige Stunts wie sogenannte Wheelies oder Bunny Hops zum Besten gibt. Ein Nachmittag der Extraklasse wird den dreißig aufgeregten Schülern geboten, die ihren Horizont bezüglich des Kennenlernens unterschiedlicher Berufsgruppen am vergangenen Montag immens erweitern durften. Vor dreißig Augenpaaren demonstriert der Sportler seine Fähigkeiten und beantwortet auf erfrischend ehrliche Weise alles, was die kleinen Fans vom Profi in der Disziplin Eliminator Sprint erfahren möchten.

Im Interview bleiben keine Fragen unbeantwortet: „Ist der Sport gefährlich?“, ,,Was machen Proteinpulver, wenn man sie falsch anwendet?“ oder „Schaffen Sie es, die Festtage im Jahr mit ihrem Team gemeinsam zu feiern?“. Im Rahmen eines von den Lehrern entwickelten Berufe-Steckbriefs notieren sich die Schüler die wichtigsten Eckdaten wie der Ablauf des Alltags im Sport oder etwa Stärken, die im Job verlangt sind.

,,Es ist schön, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann. Allerdings steckt dahinter harte Arbeit, das erkennen die meisten nicht.“- Der Sportler findet klare Worte. Zunächst lauschen die Schüler einem Interview und bekommen Einblick  in Materialbeschaffenheit und Ausstattung des Sportequipments. Die aufmerksamen Zuschauer saugen alles auf – auch die Präsentation mit bewegten Bildern, woraus sich immer neue Fragen entwickeln.

,,Uns ist es wichtig, differenzierteste Zukunftsperspektiven auszumalen, die so unterschiedlich sind, wie die Kinder selbst“, so sind sich die Fünftklasslehrer Stefan Held und Marisa Lehn einig.

Die Berufswegeplanung an der Karlschule, die unter der Schirmherrschaft von Lehrer Marco Wäldele läuft, wurde erst im vergangenen Monat mit dem BoriS-Siegel ausgezeichnet. Bereits ab Klasse fünf werden Portfolios angelegt, um die Begegnungen und Erfahrungen rund um den Großbereich Berufe zu dokumentieren, um die Zukunft der Schüler zielgerichtet zu planen.

Publiziert in Berufswegeplanung

Kooperative Berufsorientierung mit Zielcharakter: Karlschüler führen „KooBO-Projekt“ durch

Gemeinsam mit anderen zusammenarbeiten, praktisch an echten Produktionsaufträgen arbeiten, reale Probleme lösen und Einblick in Arbeitsweisen verschiedener Berufe erhalten: All das sind die Inhalte, die im KooBO-Projekt an der Rastatter Schule, das einmal wöchentlich für eine Doppelstunde Raum im Schulalltag findet, realisiert werden. Bereits am 23.11. gab es einen Elternabend mit Referentin Claudia Süß-Wodtcke über das Projekt, das unter anderem von der Bundesagentur für Arbeit finanziert wird. Ziel ist die Förderung der Jugendlichen, die an dem Abend zahlreich mit ihren Eltern erschienen sind. Im Rahmen des Projekts werden Aufgaben des täglichen Lebens geübt: Ein Schüler, der sich sein Zimmer verschönern will, kann lernen, wie man tapeziert und Malerarbeiten ausführt, Löcher in die Wand bohrt oder wieder verputzt. Zudem wird ein sinngemäßer Umgang mit Reinigungsmitteln geübt. Für eine gute Bewerbung werden im Rahmen des Projekts Deckblätter erarbeitet und Fotos erstellt. Worauf muss dabei geachtet werden? Weitere lebenspraktische Aufgaben wie die Reparatur von Fahrrädern im Alltag werden wie das Gesamtprojekt von Techniklehrer Henry Heming vorbereitet.

Derzeit hat sich eine Gruppe von achtzehn Schülern zusammengefunden, die im Rahmen einer AG das Projekt verwirklicht. Sinn ist es, dass sich die Schüler gemeinsam für ein Projekt entscheiden, bei dem Experten verschiedener Berufsgruppen dabei helfen können, wodurch die Kinder interessengeleitet in Wunschberufe hineinschnuppern dürfen. Klassenlehrerin Stephanie Spohn der Vorbereitungsklasse VKLc zeigt sich begeistert: ,,Theorie-, Basis- und Praxiswissen wird vermittelt, das sie so nachhaltig und effektiv lernen können, dass sie es anwenden können, egal wo ihr Weg sie in Zukunft auch immer hin verschlagen wird.“

Seite 1 von 5

Über die Karlschule

Die Karlschule

Wir sind eine Grund- mit Werkrealschule und Ganztagsbetrieb. Seit Februar 2017 ist es sicher: Die Karlschule hat die Genehmigung bekommen und darf ab dem Schuljahr 2017/2018 offiziell mit der neuen Schulform "Gemeinschaftsschule" starten!